Rückhalt e.V Satzung

Rückhalt - Verein für körperorientierte Krisenbegleitung e.V.

Satzung

 

§ 1 Name, Sitz, Rechtsnatur

(1) Der Verein führt den Namen Rückhalt Verein für körperorientierte Krisenbegleitung e.V.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in 10999 Berlin und ist im Vereinsregister eingetragen.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Der Verein ist bundesweit tätig.

 

§ 2 Zweck, Zielsetzung, Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein strebt, an körperpsychotherapeutische Kenntnisse zur Bewältigung von Krisensituationen in der Zeit von  Schwangerschaft und frühen Kindheit zu erwerben und zu vermitteln.

(3) Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und Wohlfahrt sowie von  Bildung, Erziehung, Wissenschaft und Forschung.
  
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

·      Betreiben von Einrichtungen, die werdenden Eltern und Familien in Krisen unterstützen durch Stärkung der Bindungskompetenz während der Schwangerschaft und der Erhöhung der Erziehungskompetenz unter Berücksichtigung persönlicher Ressourcen.

·      Vermittlung von Erziehungskompetenz für Erzieher und Fachpersonal.

·      Erstellen von Statistiken und Analysen, die dann auf Kongressen, Fachtagungen und der Vereinswebseite der Öffentlichkeit zeitnah zugänglich gemacht werden.

·      Forschungsvorhaben und Öffentlichkeitsarbeit in Form der Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk und Fernsehen sowie wissenschaftlichen Facheinrichtungen, um die Möglichkeiten körperpsychotherapeutischer Kenntnisse bei der Bewältigung von Krisensituationen in der Zeit von Schwangerschaft und frühen Kindheit bekannt zu machen.

·      Organisation und Durchführung von Fachtagungen.

 

(4) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.  Alle Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, auch nicht im Falle der Auflösung des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben die dem Zweck des Vereins fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Vereinsvermögen, Finanzierung

Die Finanzierung des Vereins soll aus folgenden Mitteln aufgebracht werden:

·      Bundes- und Landeszuschüsse,

·      kommunale Zuschüsse und Zuwendungen
Mitgliedsbeiträge

·      Spenden seitens interessierter Personen, Institutionen und Verbände

·      sonstige Einnahmen

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich aktiv an der Arbeit des Vereins beteiligt.

(2) Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Verein regelmäßig materiell unterstützt. Das fördernde Mitglied erwirbt das Antrags- und Auskunftsrecht bei allen Mitgliederversammlungen und erhält die Tätigkeitsberichte des geschäftsführenden Vereinsvorstandes zugesandt. Das fördernde Mitglied hat kein Stimmrecht.

(3) Zum Ehrenmitglied kann jede natürliche Person auf einstimmigen Beschluss des Vereinsvorstands ernannt werden. Ehrenmitglieder haben keine spezifischen Pflichten gegenüber dem Verein und können auch von der Beitragspflicht entlastet werden. Ehrenmitglieder erwerben das Antrags- und Auskunftsrecht bei allen Mitgliederversammlungen und erhalten die Tätigkeitsberichte des geschäftsführenden Vereinsvorstandes zugesandt.

 

§ 5 Aufnahme

     Der Aufnahmeantrag für die Vereinsmitgliedschaft ist an den geschäftsführenden Vorstand des Vereins zu richten. Dieser beschließt mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme.

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Anzeige an den geschäftsführenden Vorstand und ist    zum Jahresende möglich.

(3) Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied die Vereinsinteressen schwerwiegend geschädigt hat. Der Ausschluss ist ebenfalls zulässig nach 12monatigem Rückstand der Beitragszahlungen trotz erfolgter Mahnung. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

 

§ 7 Beitrag

      Der Mitgliedsbeitrag wird in einer Beitragsordnung geregelt.

 

§ 8 Organe

      Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und ggfs. der Beirat.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Ordentliche Mitgliederversammlungen finden einmal jährlich statt und werden vom Vorstand einberufen.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf mehrheitlichen Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes oder auf Antrag von mindestens einem Drittel aller ordentlichen Mitglieder einberufen.

(3) Die Einberufung einer Mitgliederversammlung erfolgt jeweils schriftlich durch den geschäftsführenden Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von vier Wochen.

(4) Zu den Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

·      die Wahl des Vorstandes und des Rechnungsprüfers

·      die Entlastung des Vorstandes

·      Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins mit ¾-Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder

 

§ 10 Beschlüsse

(1) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.

(2) Jedes anwesende aktive Mitglied hat eine Stimme. Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder, soweit diese nicht Satzungsänderungen oder Vereinsauflösung betreffen (siehe § 9, Abs. 4 und § 13). Das Stimmrecht  ist nicht übertragbar.

 

§ 11 Beschlussfassung

     Beschlüsse werden schriftlich niedergelegt. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von einem Mitglied des Vorstandes und von den von der Versammlung bestimmten Protokollführer unterschrieben.

 

§ 12 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die Anzahl der Vorstandsmitglieder muss ungerade sein.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für die Zeit von drei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl des nächsten Vorstands im Amt. Vorstandsmitglieder können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit abgewählt werden. Gleichzeitig muss ein neues Vorstandsmitglied berufen werden. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes hat der Vorstand das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu berufen. Eine solche Berufung bedarf der Genehmigung durch die nächstfolgende Mitgliederversammlung.

(3) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er nimmt alle rechtlichen und wirtschaftlichen Belange des Vereins wahr und vertritt diesen gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein und führt deren Beschlüsse durch.


Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben und Rechte:

·      Verwaltung des Vereinsvermögens

·      Einstellung von Personen

·      Wahrnehmung der aufsichtsrechtlichen Funktionen gegenüber Mitarbeitenden

·      Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen
Der Vorstand übt seine Tätigkeiten ehrenamtlich aus. Er kann bei Bedarf einzelne Aufgaben an Personen oder Gruppen delegieren. Er kann einen oder mehrere Geschäftsführer bestellen.

 

(4) Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

(5) Der 1. Vorsitzende lädt mit einer Frist von 4 Wochen zu den Vorstandssitzungen ein. Diese finden mindestens zweimal jährlich statt.

(6) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

 

(7) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

§ 13 Beirat

      Der Vorstand kann einen Beirat bestellen. Der Beirat hat die Aufgabe, dem Verein bei der Verfolgung seiner satzungsgemäßen Zwecke beratend zur Seite zu stehen.

(1) Der Beirat kann aus bis zu fünf Mitgliedern bestehen. Der Beirat wird für zwei Jahre gewählt. Vorstandsmitglieder können nicht zugleich Mitglieder des Beirats sein.

(2) Mindestens halbjährlich soll eine Sitzung des Beirates stattfinden. Der
Beirat wird vom Vorsitzenden mit einer Frist von mindestens einer Woche
schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen. Einer Mitteilung
der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Beirat muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Mitglieder des Beirats die Einberufung schriftlich vom Vorstand verlangen.

 

(3) Zu den Sitzungen des Beirats haben alle Vorstandsmitglieder Zutritt. Die
Vorstandsmitglieder sind von den Sitzungen des Bereits zu verständigen.
Der Beirat bildet seine Meinung durch Beschlussfassung. Bei der
Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

(4) Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus, so wählt der Bereit für die restliche Amtsdauer ein Ersatz.

 

 

§ 14 Auflösung

(1) Zur Auflösung sind alle ordentlichen Mitglieder unter den in § 9 genannten Bedingungen einzuberufen. Von den anwesenden ordentlichen Mitgliedern müssen mindestens ¾ der Auflösung zustimmen.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an das „Nachbarschaftsheim Fabrik Osloer Straße“ in Berlin, das es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 Stand Februar 2017